Über den Umgang mit persönlicher Schuld

Ich finde es nicht einfach, mit eigener Schuld oder eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen. Wie kann und sollte man das als Christ machen, ohne oberflächlich noch ständig niedergeschlagen zu sein?

Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968), Kapuziner, gibt dazu einige sehr weise Ratschläge:

Angesichts von Versuchungen verhalte dich wie eine starke Frau und kämpfe mit Hilfe des Herrn. Wenn du in der Sünde zu Fall kommst, bleib nicht enttäuscht und kraftlos liegen. Demütige dich, aber ohne mutlos zu werden; erniedrige dich, aber ohne dich abzuwerten; vergieße Tränen ehrlicher Reue, um deine Unvollkommenheiten und deine Fehler reinzuwaschen, doch ohne die Hoffnung in das Erbarmen Gottes zu verlieren, das immer größer sein wird als deine Undankbarkeit. Fasse den Plan, dich zu bessern, doch ohne dich zu überheben, denn allein aus Gott sollst du deine Kraft schöpfen; und schließlich erkenne, dass wenn Gott nicht deine Rüstung und dein Schild wäre, dich deine Unvorsichtigkeit dazu gebracht hätte allerlei Sünden zu begehen. Wundere dich nicht über deine Schwächen. Nimm dich selbst an, so wie du bist; erröte über deine Untreue Gott gegenüber, doch schenke ihm dein Vertrauen und überlasse dich ihm voller Ruhe, so wie ein kleines Kind den Armen seiner Mutter. (Ep 3, 698; AP (in Buona giornata, Madiaspaul, 1991, p. 61, © trad evangelizo)

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